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67:75 - Klappe die Zweite

Auch beim Tabellenführer ist für die Eisvögel nichts zu holen. Der Gegner hingegen hat im Europacup Entscheidendes gelernt.

67 zu 75, da war doch was... Mit exakt demselben Ergebnis wie kurz vor Weihnachten in Wasserburg verloren die Eisvögel nun auch beim Tabellenersten, den Saarlouis Royals. Alles andere als ein eklakanter Leistungseinbruch also, wie es manche den Eisvögeln im Jahr 2010 schon attestieren. Und doch fehlen weiterhin die Ergebnisse.

Es hapert an Kleinigkeiten, die zu Beginn der Saison mit Bravour gemeistert wurden. Erneut schafften es die Freiburgerinnen nicht, eine geschlossene Mannschaftsleistung aufs Parkett zu zaubern. Neben guten Spielzügen, tollen Stopps und hervorragenden Statistiken bei Einzelspielerinnen, kommt es noch immer wieder zu Tiefs - im Kollektiv, aber auch in den individuellen Leistungen.

Knapp ging es zu Beginn in der Stadtgartenhalle in Saarlouis zu. In der 16. Minute lagen die Eisvögel letztmals mit 31:30 in Front. Saarlouis ging anschließend mit knapper 43:39 Führung in die Halbzeit und erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte. Zwar ließen die Eisvögel hinten kaum Scores des Deutschen Meisters zu, vergaben jedoch vorne zu viele Chancen, hatten Ballverluste und warteten vergeblich auf Pfiffe der Schiedsrichter.

Überhaupt wurde in dieser Phase ein schneller Lernprozess der Royals aus ihren Auftritten im EuroCup gegen Hemofarm deutlich. Steckten sie gegen die erfahrenen Serbinnen anfangs noch in Sachen Physis und entscheidenden Tricks zurück, so zeigten sie eben diese Fähigkeit im Spiel gegen die Freiburgerinnen. Kaum ein Wurf ohne Kontakt, Freiburgs Innenspielerinnen und Pointguards konnten einem angesichts einer Unmenge von ungeahndeten Schlägen auf die Arme schon fast leid tun. Im Jahr 2010 müssen insbesondere Mirna Paunovic und Jahzinga Tracey bisher eine hohe Frustrationstoleranz aufbringen.

Es war dies die Phase als sich das Spiel entschied. Die Eisvögel steckten zurück und konnten einige Male zuviel den Schnellangriff und Offenserebound der Royals nicht unterbinden. Mit einem 10:0 Run zu Beginn des vierten Viertels entschieden diese dann auch das Spiel. Die Freiburgerinnen kämpften weiter, verkürzten mit Ballgewinnen in der Schlussphase noch einmal, doch beim 67:75 war die Spielzeit dann abgelaufen.

Noch ist die Zeit für die Eisvögel jedoch nicht abgelaufen. Es geht weiter, immer weiter. Nächste Station: Samstag, 13.02., 19:30 Uhr, Unihalle. Eisvögel gegen BC Wildcats Wolfenbüttel. Eine spannende Situation: wie geht es weiter? Unbedingt mitfiebern!

Gegen Saarlouis spielten:
Menz, Höre Ch. 9, Möller, Höre F., Tracey 14, Schindler, Wehrenbrecht 1, Paunovic 17, Hayes 16, Callahan 6, Penno 4.


Veröffentlicht am: 10:19:21 08.02.2010



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