Ein Novum negativer Art lieferten die 89er BasketLadies in den ersten fünf Minuten gegen die TG Ladybasket Würzburg ab. Mit 0:20 lagen die 89er BasketLadies zurück. „Ich kann mit nicht an einen solchen Start seit der Zugehörigkeit in der 2. Basketball Bundesliga erinnern, war der Hallensprecher der 89er zur Pause sprachlos.
Die 89ers verkürzten zwar in der Hälfte des zweiten Viertels auf zehn Punkte. Doch einige Nachlässigkeiten vor der Pause liesen den Vorsprung wieder auf 14 Punkte zum 33:47 anwachsen. Nach der Pause kamen die Gäste wieder besser in die Partie und legten einen 2:13 Lauf vor. Alleine das Fehlen von der besten Punktesammlerin Claire Nussbaumer kann als Ursache für die beiden miserablen Anfangsphasen in dieser Partie nicht als Entschuldigung heran gezogen werden.
Würzburg zog den 89ers BasketLadies durch ihre sehr hohe Trefferquote schon frühzeitig den Zahn. Aus dem Feld verwandelten die Würzburgerinnen 54% ihrer Würfe gegenüber 35% der 89er BasketLadies. Zwar versuchte Trainer Peter Eberhardt mit wechselnden Verteidigungssystemen den Spielrhythmus der Würzburgerinnen zu stören. Der Erfolg blieb an diesem Abend langfristig und nachhaltig aus. Die 89er BasketLadies kämpften sich mit zunehmener Spieldauer ins Spiel aber Offensiv wurden leichtfertig die Chance für ein besseres Resultat vergeben und in manchen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen.
Bei Würzburg war wieder Shootingguard Jasmin Fantl (23/3) dabei. Sie bot eine überragende Vorstellung. Außer ihr trafen noch Rahpaela Jochimczyk (15/2) und Michaela Brust (10/2) sehr gut.
Auf Seiten der 89ers zeigte Simone Grunert mit 18/1 Punkten, 14 Rebounds und 9 Ballgewinnen eine starke Leistung. Mit abstrichen gefiel noch Kapitänsfrau Kathrin Auer (15/3), doch konnte sie nicht Schock der Anfangsminuten in der restlichen Spielzeit überwinden.
Stenogramm: 0:20(5.), 12:25 (10.), 33:47 (Halbzeit), 41:61 (30.), 66:83 (Endstand).
89ers BasketLadies: Grunert 18/1, Auer (15/3), Baumann 14, Cunningham 13/3, Grimm 2, Marschall 2, Mussgnug 2, Heinrich 2, Clößner,
Würzburg: Fantl 23/3, Jochimxzyk 15/2, Brust 10/2, Schwägerl 9, Hushegyova 7, Hatfield 7, Schulz 7, Nöth 3, Sigloch 2
Simone Grunert zeigte gegen Würzburg eine gute Leistung