16:00:03 01.04.2019

„Man kann gewinnen und man kann verlieren...

... und im Leben wird beides passieren aber was ich nicht akzeptieren kann, ist aufgeben.“
Mal wieder mit einem Michael Jordan zugeschriebenen Zitat ist das Ziel klar definiert. Die LIONS haben das erste Playoff-Spiel gegen die Bergischen Löwen verloren und stehen somit am Freitag vor der größten Bewährungsprobe, die ein Sportlerleben bereit hält und dabei gibt es genau zwei Möglichkeiten:

Ein Sieg bedeutet den Aufstiegstraum am Leben zu halten, eine erneute Niederlage beendet die Saison.
Das gestrige Spiel ließ sehr schnell die Einschätzung zu, dass beide Teams nervös agierten und sich der Bedeutung einer ersten Playoff-Partie bewusst waren.
Der Blick auf die Statistik zeigt dann auch eine sehr ausgeglichene Bilanz bei den Wurfquoten, Rebounds, Assists und Ballverlusten. Doch während Halle in der letzten Kategorie fast ausschließlich durch Schrittfehler den Ball verlor (und in dieser Hinsicht kann man definitiv geteilter Meinung sein), wurden vergleichbare Situationen auf der Gegenseite teilweise mit Freiwürfen honoriert.
Dies ist dann auch der einzig gravierende Unterschied an diesem Nachmittag. Am Ende standen die Bergischen Löwen 32-mal an der Linie (wobei sechs davon am Ende der „Stop the clock“ Notwendigkeit geschuldet waren) und die LIONS hatten 13 Versuche.
Aber wie schon so oft ist es müßig, die „was wäre wenn Methode“ zu bemühen.
Das Team von Coach Araujo hatte die Möglichkeit als Sieger vom Parkett zu gehen, war jedoch nicht in der Lage, die erkämpften Chancen zu nutzen und am Ende jubelten die rheinischen Damen.
So einfach und doch schmerzhaft kann Basketball sein. Die LIONS gratulieren den Bergischen Löwinnen zum Sieg und werden die Zeit bis zum „Do or DIE“ Spiel am kommenden Freitag nutzen, um zu reflektieren, zu analysieren und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen und definitiv nicht aufgeben!
LETS GO LIONS