12:12:44 15.02.2019

Verfolgerduell am Inn

Bereits am heutigen Freitagabend startet die 1. DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) mit dem Verfolgerduell in Wasserburg in den 18. Spieltag.

Hier die Partien des 18. Spieltags:

TSV Wasserburg - BC Pharmaserv Marburg  (Fr., 19 Uhr)
Herner TC - TK Hannover  (Sa., 18 Uhr)
Eintracht Braunschweig - XCYDE Angels  (Sa., 19.30 Uhr)
flippo Baskets 74 - TV Saarlouis Royals  (So., 16 Uhr)
Rutronik Stars Keltern - ChemCats Chemnitz  (So., 17.30 Uhr)
spielfrei:  Eisvögel USC Freiburg

Bereits heute Abend treffen sich in Wasserburg zwei Teams, die beide den Anspruch haben, nicht schon in der ersten Playoff-Runde auszuscheiden. Zumindest die Marburgerinnen haben auch im bisherigen Saisonverlauf durchaus unterstrichen, dass ihre Ambitionen noch einen Schritt weiter gehen, nämlich in Richtung Deutsche Meisterschaft. Zuletzt aber schien ein wenig Sand ins Marburger Getriebe geraten zu sein, so musste jüngst die Tabellenführung an den Herner TC abgegeben werden. "Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden. Das haben wir in den letzten drei Heimspielen nicht geschafft. Wir wollten da natürlich gute Spiele machen, unabhängig vom Ergebnis, erklärt BCM-Coach Patrick Unger. Mit einem Sieg heute Abend hätte er mit seiner Mannschaft den Heimvorteil für die Playoffs sicher. "Das wäre natürlich cool, da schon jetzt einen Haken hinter zu setzen. Der Heimvorteil ist wichtig. Dafür arbeitest du die ganze Saison. Aber es ist nicht immer der ausschlaggebende Punkt. Wir sind selbst schon zwei Mal als Fünfter ohne Heimvorteil weitergekommen. Es ist auch tagesformabhängig", findet Unger, der aber auch um die Stärken des Gegners weiß: "Wir müssen auf jeden Fall viel besser verteidigen als in der zweiten Halbzeit gegen Herne. Mir gefällt, dass in Wasserburg die Deutschen viel spielen. Das Team wird sicherlich heiß darauf sein, die Hinspielniederlage wettzumachen. In der Badria-Halle ist es immer schwer zu spielen. Die Fans gehen richtig mit. Ich würde da gern endlich mal gewinnen." Ansporn genug in mehrerlei Hinsicht also und genug Stoff für ein echtes Spitzenspiel.