12:37:30 18.02.2019

Revanche geglückt!

Basket Ladies zünden Feuerwerk und gewinnen auswärts gegen TS Jahn München mit 86:77. Nur sieben Ladies machten sich auf den Weg in die Bayerische Landeshauptstadt, mit an Bord das Ziel, die haushohe Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen. In den ersten Minuten schien sich das Spiel nur zäh entwickeln zu wollen. Dann aber eröffnete Leonie Elbert mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf den Run. Auf 10:23 sprangen die Ladies den Gastgeberinnen davon. Und auch im zweiten Viertel ließen sie sich nicht stoppen. Allein Steffi Rathfelder versenkte in der ersten Hälfte vier von fünf Dreiern. Auch Iva Banozic traf für 3 und focht phasenweise ein Duell mit Anne Delafosse aus, das sie am Ende mit 22 gegenüber 15 Punkten deutlich für sich entschied. Zwar erzielte München im zweiten Viertel zwei Punkte mehr als im ersten, der Ludwigsburger Vorsprung wuchs bis zur Halbzeit jedoch auf 19 Punkte an (27:46).
 
Die zweite Spielhälfte brach an, die Intensität legte zu und es waren zunehmend Fouls, Ballverluste oder auch Fehlwürfe zu verzeichnen, allerdings auf beiden Seiten. Und während die Ladies zuletzt im dritten Viertel immer wieder schwächelten, schalteten sie diesmal noch einen Gang höher. Nicht nur Vicky Krell reboundete wie gewohnt stark, auch Jelena Bozic (9 Rb) und Nadja Stöckle (6 Rb) ließen keinen Zweifel, dass sie den Ball in Ludwigsburger Besitz bringen wollten. Auf 23 Punkte wuchs der Vorsprung an, auf der Tafel leuchtete 47:70 zugunsten der Gäste auf. Doch auch das erwies sich nicht als bequemes Ruhekissen, denn die Münchenerinnen bliesen zur Attacke im Schlussabschnitt. Auch eine frühe Auszeit konnte zunächst die Serie der Ludwigsburger Fehlwürfe nicht unterbrechen, während die Heise, Delafosse, Schnorr & Co Korb um Korb sammelten. Der Vorsprung schmolz gar auf einen einstelligen Wert, bevor Leonie Elbert die Ladies mit einem And-One zwischenzeitlich aufatmen ließ. Unbeirrt rannte und warf der Tabellendritte indes weiter gegen eine drohende Niederlage an. Topscorerin Leonie Elbert und Double-Double-Königin Vicky Krell besiegelten diese mit guten Nerven von der Freiwurflinie wenig später jedoch endgültig. "Wir waren heute die bessere Mannschaft" zieht Headcoach Vilkius nicht ohne Stolz Bilanz. "Mit nur sieben Spielerinnen sind wir angereist und jede Spielerin hat alles gegeben. Besonders freut mich, dass wir unsere Ballverluste wieder zurückfahren konnten und sogar weniger als unser Gegner hatten. Auch, dass wir deutlich mehr Assists als München auf dem Konto haben, sagt etwas aus über das Zusammenwachsen unseres Teams aus. Diesmal haben wir uns für unsere harte Arbeit belohnt."