07:41:06 12.10.2018

Tigers gegen Bad Homburg in der Pflicht

Kampf um jeden Ball: Britta Worms macht es vor – gegen Bad Homburg müssen sich die Tigers in jedem Zweikampf behaupten. Notfalls auch noch ohne Dara Taylor und Franzi Worthmann steht der Basketball-Zweitligist gegen Bad Homburg in der Pflicht.

Endlich mal eine gute Nachricht für die mit drei Niederlagen in die Saison gestarteten Zweitliga-Basketballerinnen der TG Neuss: Am Mittwoch um 9.45 Uhr landete auf dem Flughafen in Düsseldorf die Maschine aus Philadelphia mit Dara Taylor. Die 27-Jährige kehrt damit nach ihrem Gastspiel bei den Panthers Osnabrück zu den Tigers zurück – und wird bereits sehnsüchtig erwartet.

Denn für die Truppe um Topscorerin Natalie Bastian läuft es bislang richtig schlecht. Mit null Punkten belegen die Tigers den vorletzten Tabellenrang, vom Schlusslicht ASC Theresianum Mainz nur durch das allerdings deutlich bessere Korbverhältnis getrennt. Dara Taylor möglichst schon am Samstag (17.30 Uhr, Elmar-Frings-Sporthalle an der Bergheimer Straße) im Heimspiel gegen die nach drei Partien noch ungeschlagenen Falcons Bad Homburg aufs Feld zu bringen, hat darum höchste Priorität.

Franziska Worthmann wird sehr wahrscheinlich auch gegen Bad Homburg fehlen. Das ist zwar ausgesprochen schade, entbindet die erfahrene Mannschaft aber nicht von der Pflicht, deutlich mehr zu zeigen als bislang. Schließlich ist nicht gesagt, dass es mit Taylor und Worthmann gleich wieder rund läuft. Nur auf Besserung zu hoffen, ist keine gute Strategie, schließlich steht im Kader in Jana Heinrich, Britta Worms und Leonie Prudent immer noch erst- und zweitligaerprobtes Fachpersonal.

Allerdings sind die Falcons schon eine echte Hausnummer: Das eingespielte Team von Trainer Jay R. Brown hatte die Hauptrunde der vergangenen Saison in der Südgruppe auf Platz zwei abgeschlossen und war im Play-off-Halbfinale in drei Spielen an Jahn München gescheitert. Für die Musik sorgen im Hochtaunus die Imports: Die meisten Punkte erzielt die Spanierin Garmendia Odriozola (23,0), ebenfalls zweistellige Werte stehen für US-Girl Stephanie Lynn (19,0), die ursprünglich aus Bulgarien stammende Gergana Georgieva (12,3) und die Kanadierin Alexandra Polishchuk (12,0) zu Buche. Integraler Bestandteil der Rotation ist mit rund 30 Spielminuten im Schnitt die in Großbritannien geborene US-Amerikanerin Leah McDerment.

NGZ-Online