13:42:55 08.10.2018

Wasserburg und Marburg halten sich schadlos

1. DBBL:  Am 3. Spieltag der 1. DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) beendeten Marburg und Wasserburg ihre schwierigen Auswärtsaufgaben jeweils mit Siegen und wahrten sich somit die "weiße Weste".

Hier die Ergebnisse des Wochenendes:

Herner TC - BC Pharmaserv Marburg  54:61
Fireballs Bad Aibling - Eintracht Braunschweig  88:80
TK Hannover - TSV Wasserburg  66:75
Eisvögel USC Freiburg - ChemCats Chemnitz (11.10., 19.30 Uhr)
flippo Baskets BG 74 - Rutronik Stars Keltern (17.10., 18 Uhr)
TV Saarlouis Royals - XCYDE Angels (28.11., 19.30 Uhr)

Die letzten drei Spiele mussten auf Grund der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires und der FIBA 3x3 U23 World Cup in China verlegt werden. Zu beiden Events haben DBBL Teams Spielerinnen entsendet.
 
Die Marburgerinnen mussten in Herne insbesondere auf ihre kämpferischen Fähigkeiten zurückgreifen, denn die Gastgeberinnen waren keineswegs gewillt, einfach so zwei Punkte abzugeben. Es dauerte, ehe die favorisierten Gäste die Weichen auf Sieg stellten. Mit einem 8:0-Lauf setzte sich Marburg mit 55:50 in Führung, ehe es erneut eng wurde. Dann bewiesen die Dolphins Nervenstärke an der Freiwurflinie. "Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es die dritte Partie binnen einer Woche war. Wir haben bestimmt nicht immer alles richtig gemacht, aber ich bin stolz auf mein Team, weil alle zusammengehalten und mit viel Herz agiert haben", meinte BCM-Trainer Patrick Unger, während sein Herner Pendant Marek Piotrowski mit der Treffsicherheit seiner Schützlinge haderte: "Wenn du nur drei von 21 Dreierversuche triffst, kannst du gegen Teams wie Marburg nicht gewinnen. Im Endeffekt hat Marburg verdient gewonnen."

Von einer "unnötigen Niederlage gegen den Serienmeister" sprach man in Hannover. In der Tat hatten die Turnschwestern alle Möglichkeiten, dem amtierenden Vizemeister die erste Saisonniederlage beizubringen. Die anwesenden Zuschauer sahen einen recht engen Spielverlauf, doch zu Gunsten des TK wollte die Partie dann doch nicht kippen, auch wenn man die Viertel Nummer drei und vier jeweils gewann. Das lag zum einen daran, dass die Gastgeberinnen in entscheidenden Phasen schlichtweg zu viele Fehler machten, und zum anderen an der guten Abwehrarbeit des TSV, aus dessen Reihen die 18-jährige Leonie Fiebch herausragte. Sie erzielte 15 Punkte und holte neun Rebounds. Besser traf nur die US-Amerikanerin Jennifer Schlott, die auf 19 Punkte kam.


2. DBBL: GiroLive-Panthers nicht zu stoppen

Der haushohe Meisterschaftsfavorit der Zweiten Liga Nord ließ sich auch von den personell mächtig aufgerüsteten und oft als Geheimfavorit genannten Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach-Herkenrath nicht aufhalten. Osnabrück setzte sich deutlich mit 76:56 durch und unterstrich erneut die zu erwartende Dominanz. Sarah Olson (17 Pkt.) und Jenny Strozyk (14) waren kaum zu kontrollieren. Zudem griff sich Brianna Rollerson überragende 19 Rebounds.
Im Süden setzten sich die Rhein-Main Baskets mit einem 77:70 beim Liganeuling KIA Metropol Baskets Schwabach an die Tabellenspitze. Mit 21 bzw. 20 Punkten hatten Nelli Dietrich und Anja Stupar (16 Rebounds) einen nicht gerade unwesentlichen Anteil daran.