DBBL-Pokal: Ein lange offenes Spiel gegen Erstligisten aus Wasserburg

Die Zweitliga-Damen der DJK Don Bosco Bamberg sind am Sonntag erwartungsgemäß gegen den aktuellen Tabellendritten der 1. DBBL im Achtelfinale des DBBL-Pokals ausgeschieden.

Für das Team von Konstantin Hammerl dürfte es eher ein ungewohntes Gefühl gewesen sein, als Underdog in ein Basketballspiel zu gehen, tritt man in der Meisterschaftsrunde doch meistens mit der klaren Favoritenbürde an. Nicht so am Sonntag: Der TSV Wasserburg gehört zu den besten Teams in Deutschland, in der Vorbereitung im Sommer gab es noch eine deftige Testspielniederlage.

Nach schlechtem Start (0:6) gelang es den Bambergerinnen danach schnell ins Spiel zu kommen, das hohe Tempo der Gäste mitzugehen und ein offenes Spiel zu gestalten. Es gelang den 16:23 Rückstand nach dem ersten Viertel in eine 38:35-Pausenführung zu verwandeln. Ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams war in der ersten Hälfte nicht zu erkennen.
Selbstverständlich kam es nach der Pause zur erwarteten Reaktion des Erstligisten, doch mit viel Einsatz, Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit hielten die Bambergerinnen das Spiel offen, 4 Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand nur sehr knappe 4 Punkte (69:73). Die letzten Minuten gehörten dann allerdings nur noch Wasserburg, die den 71:86-Endstand klar machten. Ob es an den schwindenden Kräften der Gastgeberinnen oder an der Umstellung auf eine Zonenverteidigung lag, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.

Eine starke Leistung, die trotz des Ausscheidens viel Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben sollte. Bereits am kommenden Sonntag kommt es zum absoluten Spitzenspiel in der 2. DBBL-Süd gegen die QOOL SHARKS aus Würzburg, Spielbeginn ist 14:30 Uhr am Georgendamm. Würzburg-Coach Thomas Glasauser zeigte sich beeindruckt vom Niveau des Bamberger Spiels, ob sich dieser Eindruck verfestigt, wird am kommenden Sonntag eine spannende Frage sein.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielen: Erica Balman (2), Ela Mićunović (8/2 Dreier), Evelyn Ovner (4), Renata Pudláková (22/1), Sarah Spiegel, Marie Ulshöfer, Daniela Vogel (9), Victoria Waldner (18), Michaela Wildbacher (8)