Der Pokal und die berühmten eigenen Gesetze

VON ANDREA HEISE

Nicht nur im Fußball haben Pokalspiele einen besonderen Reiz. Für die GISA LIONS hätte selbiger gern etwas weniger aufregender ausfallen können.
Am letzten Septembersamstag reisen die Löwinnen zum Herner TC. Das Team von Marek Piotrowski ist amtierender deutscher Meister und Pokalsieger.
Auch wenn Optimismus zu den Kernkompetenzen der halleschen Basketballfans gehört, sind die Rollen in der Theorie klar verteilt und ein Sieg der LIONS wäre zum jetzigen Zeitpunkt einer dieser besonderen Pokalmomente.

LIONS Ausgangslage und Personal
Nach der knappen Auftaktniederlage zum Season Opening gegen Freiburg ist die Stimmung alles andere als getrübt. Ohne Dimitra Kampouraki und Christin Mercer zeigten die LIONS vor allem in der zweiten Halbzeit, welches Potenzial in dem Team steckt. Die Verletzungssorgen sind nicht kleiner geworden und in der zurückliegenden Woche hatte das portugiesische Trainerduo alles andere als optimale Trainingsbedingungen.

Herne Ausgangslage und Personal
Nicht nur wegen des knappen Auftaktsiegs, war das Season Opening ein gelungener Saisonstart für den HTC. Darüber hinaus sicherte sich Matilda Claesson den Sieg im Dreier-Contest und auf der abendlichen Gala wurden Jordan Frericks und Marek Piotrowski für ihre herausragenden Leistungen in der Saison 2018/19 ausgezeichnet.
Mit diesen Meriten ausgestattet, hat das neuformierte Team aus dem Ruhrgebiet sicherlich die Leichtigkeit des Basketballdaseins verinnerlicht.

Aber Bange machen gilt nicht und Überraschungen sind noch immer das Salz in der Pokalsuppe.
Aus hallescher Sicht darf es daher gern eine Prise mehr sein.

Auf einen tollen Pokalfight – let’s go LIONS!!