Tigers stricken an neuer Erfolgsgeschichte

Gleich mit zwei Heimspielen startet die TG Neuss in ihre zehnte Saison in der 2. Basketball-Bundesliga der Frauen. Am Donnerstag (Anpfiff 16 Uhr) empfangen die Tigers die Krofdorf Knights in der Elmar-Frings-Sporthalle an der Bergheimer Straße. Und am Sonntag (16 Uhr) geht es an gleicher Stelle gegen die Bender Baskets Grünberg.

Eigentlich wissen die TG Neuss Tigers ja genau, wie das in der 2. Liga zu funktionieren hat. Immerhin hatten Jana Heinrich & Co. die vergangene, eher verkorkste Saison unter Interimstrainerin Angela Krings noch mit fünf Siegen in Folge abgeschlossen.

In etwa so stellt sich das auch John F. Bruhnke vor, schließlich soll der neue Coach die unter Janina Pils mit drei Halbfinalteilnahmen in Folge initiierte Erfolgsgeschichte fortschreiben.

Einfach wird das nicht, denn die auf zehn Teams geschrumpfte Liga duldet in dieser Saison keine Schwachheiten. Bestes Beispiel für diese neue Stärke ist Alba Berlin: Die talentierte, aber eben auch extrem junge Truppe gönnt sich erstmals einen Profi aus Übersee. Play-off-Kandidaten sollten zudem die beiden Erstliga-Absteiger sein: Die ChemCats Chemnitz, deren Kader in den Vorjahren zumeist mit bis zu sieben ausländischen Profispielerinnen bestückt war, haben sich zwar ebenso wie Eintracht Braunschweig einen Neuaufbau mit vorwiegend jungen Kräften verordnet, doch beide Teams können wohl für einen Platz in den Top 5 gebucht werden. Dazu rechnet der Neusser Trainer auch mit den Hurricanes aus Rotenburg, „von deren Qualitäten wir uns ja am Samstag im Pokal selbst überzeugen konnten.“

Der Frust der 62:64-Niederlage auf den wirklich allerletzten Drücker ist inzwischen der Zuversicht gewichen, alles Mögliche für einen guten Start in die Saison getan zu haben. Die Vorbereitung auf das Match gegen Krofdorf fiel indes nicht leicht, denn aussagekräftiges Videomaterial ist in der 2. Liga vor dem ersten Meisterschaftsspiel rar. Natürlich wissen die Tigers, dass Knights-Trainer Uwe Scheidemann traditionell auf eine eher kleine, aber schlagkräftige Rotation baut. Die im Vorjahr so dominante Leslie Robinson ist, wie Chelsea Small und Ellie Shaxon, nicht mehr dabei. Dafür kamen bei der 56:74-Pokalniederlage gegen Göttingen in Darien Huff, Tykyrah Williams (beide USA), Morgana Sohn (Braunschweig) und Dana Gohlke vier Neue zum Einsatz. Der Kader besteht nur aus neun Akteurinnen, trotzdem wollen die Knights unter die ersten Fünf.

Quelle NGZ Online

 

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