YOUNG GUNS AT WORK

Schon vor einigen Wochen, als die Pressemitteilung zur Professionalisierung der Strukturen bei den Lions veröffentlicht wurde, wurde auszugsweise über den Plan berichtet, den weiblichen Nachwuchsbasketball in der Region Rheinland zu fördern.

Dabei gilt es aus den Versuchen der Vergangenheit zu lernen und einen Rahmen zu schaffen, der junge Talente fördert und ihnen die Möglichkeit gibt mittelfristig auf Bundesliganiveau anzukommen.

„Um unsere Idee verwirklichen zu können, die Stärken des Rheinlands zu bündeln, und den Spielerinnen eine individuell gestaltete Zielsetzung zu bieten, braucht es gewiss noch ein bisschen Zeit, bis alle Teile ineinandergreifen. Wir arbeiten hinter den Kulissen besten Gewissens daran, dass nicht nur die heutigen, sondern auch die zukünftigen Basketball-Talente aus NRW eine Anlaufstelle auf jedem Niveau haben. Wenn wir hier unsere Arbeit mit den Vereinen der Region stärken, können wir die Bedingungen schaffen, um den regionalen Talenten den Weg in den professionellen Damen-Basketball zu ermöglichen“, sagt Lions-Geschäftsführer Dominik Potthast.

Bis es soweit ist, setzen sich die RheinLand Lions dafür ein, die Top-Talente der Jahrgänge 2003 – 2006 aus den WNBL-Teams der Region Rheinland zu fördern. Dieses wird in Form eines Stützpunkt-Trainings und Plätzen im (Trainings-)Kader des Bundesligateams der Lions ermöglicht. Die Spielerinnen sollen individuell entwickelt werden und gleichzeitig von den erfahrenen Spielerinnen der Lions profitieren. Die Nachwuchsentwicklung im Perspektiv-Team Rheinland wird Assistant Coach Topal seitens der Lions koordinieren. Schon in seinen Berliner Zeiten hat er sehr viel im Nachwuchsbereich geleistet und weiß genau, woran gearbeitet werden muss, um die maximale Leistungsfähigkeit aus den Spielerinnen herauszuholen.

„Wir wollen auf der exzellenten Arbeit ihrer Heim-Coaches aufbauen und die Talente punktuell unterstützen. Geplant sind mehrere, auf das Jahr verteilte Einheiten, mit allen Talenten zusammen. Das durch intensive Gespräche mit den Trainern der WNBL-Teams entwickelte Konzept sieht zudem ein regelmäßiges Individualtraining am jeweiligen Standort vor. Die größte Entwicklung werden die Spielerinnen dennoch weiterhin bei ihren Heimteams erreichen. Durch zusätzliche Reize werden wir versuchen die Entwicklung zu optimieren. Entsprechend werden wir im ständigen Austausch mit den Heim-Coaches sein“ sagt Topal.

Dieses Vorhaben würde es natürlich nicht ohne die Beteiligung der WNBL Teams geben. Alle Vereine arbeiten weiterhin autark, bzw. in ihren bestehenden Kooperationen. Diese Initiative wird durch einen permanenten Austausch mit den Coaches der WNBL-Teams geprägt. Hiervon profitieren nicht nur die Vereine, die zusätzlich zu ihren hervorragenden Trainern noch weitere Bundesliga-Expertise von den Lions bekommen, sondern natürlich auch in Zukunft die Lions. Daher gilt es, einen großen Dank an die teilnehmenden WNBL-Teams auszusprechen!